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Neuer Wind im Kinder- und Jugendparlament

Diesen Mittwoch, dem 16. Mai 2018, tagte das Kinder- und Jugendparlament Dinslaken. Unter anderem wurden drei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt.

Katharina Schwerdt wurde neben Miriam Terweiden zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, Luana Jarmicki zur Arbeitskreissprecherin von ‘Integration und Inklusion’, in dem sie zuvor Stellvertreterin war. Moses Dell’Anna wurde offiziell zum neuen Arbeitskreissprecher ‘Schule und Bildung’, ein Amt das er zuvor kommissarisch erfüllte.

 

Aber nicht nur über den Vorstand wurde in der Sitzung entschieden, sondern auch über einige Empfehlungen des Arbeitskreises ‘Verkehr und Umwelt’.

  • Unter anderem wurde vorgeschlagen, zu prüfen ob die Beleuchtung an Schulen ausgeschaltet ist, wenn sie nicht benötigt wird, beispielsweise Nachmittags oder Nachts, wenn kein Unterricht stattfindet. Falls die Beleuchtung an Schulen dem nicht entsprechen sollte, wird eine Anpassung vorgeschlagen. Durch diese Maßnahme ließen sich Kosten, Umweltbelastung und Lichtverschmutzung eindämmen.
  • Eine andere Empfehlung beschäftigt sich mit Ladesäulen für Elektroautos. Diese seien für solche Fahrzeuge unverzichtbar, jedoch parken nach dem Antrag derzeit oftmals Autos mit Verbrennungsmotoren auf den Parkplätzen, die das Aufladen von Elektroautos ermöglichen. Der AK ‘Verkehr und Umwelt’ schlägt vor, zu prüfen, ob die entsprechenden Beschilderungen so angepasst werden können, dass das Parken auf diesen Flächen ausschließlich Elektroautos erlaubt ist.
  • Zudem legte der AK ‘Verkehr und Umwelt’ auch eine Empfehlung über die in Wohngebieten nur selten zu findenden Abfalleimer.  Somit muss Abfall, der unterwegs entsteht, über längere Distanzen transportiert werden, weshalb er oftmals einfach auf den Boden geworfen wird. Um die ordnungsgemäße Entsorgung zu vereinfachen wird vorgeschlagen, dass die
    Einrichtung von zusätzlichen Abfalleimer in Wohngebieten geprüft wird und gegebenenfalls mehr Abfalleimer aufgestellt werden.
  • Die letzte Empfehlung des Arbeitskreises wurde in Zusammenarbeit mit der SV des Berufskolleg gestellt.
    Im wesentlichen geht es um zwei Anliegen. Einerseits geht es um das neue Parkkonzept der Stadt Dinslaken. Die SV des Berufskolleg erfragt, welche Kosten zu erwarten sind und ob gegebenenfalls über Sonderregelungen vertretbare Kosten für das Parken gesichert werden könnten. Das Berufskolleg bezieht sich hier auf die Bachstraße und den Weidengrund. Weiterhin wird von einer gefährlichen Verkehrssituation berichtet, an der Kreuzung Saarstraße und Wiesenstraße. Es wird um eine Lösung für die genannte Kreuzung gebeten. Daher schlägt der AK vor,  die Verwaltung mit der Prüfung der Gefahrenstelle Saarstraße und Wiesenstraße zu beauftragen und in Erfahrung zu bringen, wie sich das neue Parkkonzept auf die Straßen Bachstraße und Weidengrund auswirkt.

Alle Empfehlungen des Arbeitskreises wurden vom Kinder- und Jugendparlament unterstützt und gehen jetzt an die Stadt.

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