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Kleine Dinge, die du für die Umwelt tun kannst

Für eine ganze Zeit war mir mein Effekt auf die Umwelt ziemlich egal. Ich selber bin eine Person, von 7.6 Milliarden Menschen – was für einen Unterschied kann ich schon machen?

Und es stimmt: Ich alleine kann mich noch so umweltbewusst verhalten – die Probleme der Welt werden dadurch nicht weggehen. Aber wenn alle Menschen auch nur ein bisschen mehr darauf achten würden, könnten wir einiges verändern. Doch manchmal ist es schwer einen Anfang zu finden: Zwar wäre es der Idealfall, dass wir alle komplett das Auto fahren aufgeben und uns nur noch von dem selbst angebauten Gemüse aus dem Garten ernähren. Doch das ist leider kaum realistisch. Aber vielleicht kann man ja etwas kleiner ansetzten. Keine einzelne Person kann die Umwelt retten, aber wenn wir alle uns unserem ökologischen Fußabdruck etwas bewusster sind, können wir in der Masse der Umwelt helfen. Ich habe für euch kleine Dinge zusammengeschrieben, die du machen kannst, um der Umwelt zu helfen und diesen Planeten für weitere Generationen zu erhalten.

Das Fahrrad nehmen: Auch wenn es natürlich deutliche entspannter ist, sich durch die Gegend kutschieren zu lassen, oder auch selber zu fahren – die Umwelt dankt uns dafür nicht. Bei kleinen Strecken kann man der Umwelt einen Gefallen tun und statt dem Lenkrad zum Fahrrad greifen. Frische Luft und sportliche Aktivität bekommt man dazu auch – also quasi eine Win-Win Situation.

Beim Einkaufen auf die Verpackung achten: Jeder Deutsche produziert durchschnittlich 37 kg Plastikmüll nur aus Verpackungsmüll pro Jahr. Wenn wir beim Einkaufen auf die Verpackung achten und das mit weniger Verpackung wählen – oder das Eis in der Eisdiele im Hörnchen statt im Becher nehmen, sparen wir schon Abfall.

Vintage shoppen: Kleidung nutzt unglaublich viele Ressourcen, um produziert zu werden – von den Transportkosten von Land zu Land ganz zu schweigen. In der Produktion von nur einer Jeans werden etwa 8000 Liter Wasser verwendet. Wenn es geht, tut Second Hand zu kaufen der Umwelt einen Gefallen und stellt außerdem sicher, dass bestimmt niemand in deiner Klasse die gleiche Jacke hat wie du. Es gibt in der Neustraße eine Second Hand Laden, ich persönlich habe aber normalerweise bei (Mädchen-)Flohmärkten und auf Kleiderkreisel.de mehr Glück.

Keine Tüte nehmen: Wenn du sowieso schon eine Tasche dabei hast – oder bereits im letzten Laden eine Tüte bekommen hast, spar dir beim Shoppen die Plastiktüten. Du sparst 15 cent und produzierst nicht unnötigen Müll.

Auf Strohhalme verzichten: In Deutschland wandern schätzungsweise 40 Milliarden Strohhalme jährlich in den Müll. Sie gehören neben Flaschendeckeln, Zigarettenstummeln, Lebensmittelverpackungen und Plastikflaschen zu dem am häufigsten gefundenen Meeresmüll und stellen eine Gefahr für Meerestiere dar. Sie können sich in den Nasenlöchern von Meeresschildkröten festsetzen und wurden schon oft in Teilen in den Mägen von Meeresvögeln gefunden. Beim nächsten Besuch im Ulcus 3.0 einfach beim bestellen sagen, dass du keinen Stohhalm willst ist keine große Sache, aber tut etwas für die Umwelt. Und falls du wie ich bist und auf den Komfort des Strohhalm-Nutzens nicht verzichten willst– im Internet gibt es für kleines Geld wiederverwendbare Strohhalme aus Metall und Plastik zu kaufen.

Auf eine Bambus-Zahnbürste umsteigen: Jede Zahnbürste, die du je besessen hast, existiert noch auf diesem Planeten. Zahnbürsten aus Bambus sind nicht nur zu 100% biologisch abbaubar – du wirst auch nie wieder unsicher sein, welche der 3 Zahnbürsten im Bad deine ist. Außer natürlich du überredest den Rest deiner Familie auch gleich umzusteigen! Zahnbürsten aus Bambus gibt es bei dm in der Neustraße und der Galerie zu kaufen.

Lokal kaufen: Statt alles auf Amazon zu bestellen, hilft es lokal einzukaufen. Du sparst dir die Wartezeit, die Natur spart sich die Schäden durch den Versandt. Außerdem unterstützt du die Dinslakener Innenstadt!

Weniger Fleisch essen: Wenn alle Menschen dieser Welt auf Fleisch verzichten würden, würde es einen größeren Effekt auf die Umwelt haben, als wenn alle Menschen dieser Welt aufhören würden, Auto zu fahren. Niemand verlangt von dir, zum Vegetarier zu werden, wenn du das nicht willst, aber um Umweltbewusst zu sein kannst du zum Beispiel nur ein paar Mal die Woche Fleisch essen, statt zweimal am Tag. Besonders Mehresfrüchte und Kuh-Fleisch sind sehr schlecht für die Umwelt.

Benutze wiederverwendbare Flaschen und Kaffeebecher: Von Plastikflaschen auf Leitungswasser (oder Sprudelwasser durch SodaStream) umstellen macht einen großen Unterschied. Wenn du viel Kaffee trinkst, trage einen wiederverwendbaren To-Go Becher mit dir rum, in den du in Cafés deinen Kaffee machen lassen kannst, um keinen Pappbecher verschwenden zu müssen. Einige Kaffeeketten und Cafés wie zum Beispiel Starbucks geben dir dafür sogar einen Rabatt auf dein Getränk!

(Text: Tessa Sählbrandt)

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