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Jugendliche befragen Politiker – KiJuPa veranstaltet Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl

Wie bekämpfen wir am effektivsten den Klimawandel; was sind die Risiken und Vorteile zur Videoüberwachung auf Öffentlichem Raum; was macht man gegen Rentnerarmut und für die medizinische Versorgung von Flüchtlingen; wie sollte wenn die Legalisierung von Cannabis aussehen?

 Wer sagt, Jugendlich hätten kein Interesse mehr an Politik, hätte bei der Podiumsdiskussion des Kinder- und Jugendparlaments Dinslaken dabei sein sollen. Die oben genannten und noch viele weitere Fragen kamen am Mittwoch aus dem Plenum der Aula des Gustav-Heinemann-Schulzentrums. Von Dinslakener Oberstufen Schülerinnen und Schülern, direkt an die Kandidatinnen und Kandidaten für den Bundestag.

Die Schülerinnen und Schüler der Q1 und Q2 des Otto-Hahn-Gymnasiums, des Theodor-Heuss-Gymnasiums, des Gustav-Heimmann Schulzentrums und der Ernst-Barlach-Gesamtschule hatten letzte Woche die Möglichkeit, den Direktkandidatinnen und Kandidaten für die Bundestagswahl, die sie sonst nur von den in der Stadt verteilten Plakaten kennen, hautnah zu begegnen. Dort konnten sie ihre Fragen stellen und sich eine eigene Meinung zur kommenden Wahl bilden. Den Fragen stellten sich alle Direkt-Kandidatinnen und Kandidaten im Wahlkreis 117: Marie Luise Dött (CDU), Uwe Kamann (AfD), Niema Movassat (DIE LINKE), Roman Müller-Böhm (FDP), Wolf Dieter Rochlitz (MLPD), Karin Schäfer (DIE VIOLETTEN), Dirk Vöpel (SPD) und Patrick Voss (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNE)

Die Podiumsdiskussion war bereits die zweite, die das Kinder- und Jugendparlament in diesem Jahr organisiert hat. Die Erste war bereits im März im Rahmen der Landtagswahl in NRW. „Dieses Mal war die Zeit für Fragen aus dem Plenum deutlich länger”, so Moderator Joseph Rüffert, „Die Hauptkritik bei der letzten Veranstaltung war, dass die Schüler sich mehr Zeit gewünscht hätten und das haben wir versucht umzusetzen.” Ein weiterer Unterschied zu letztem Mal war die Moderation. Während im Frühjahr ein Journalist die Fragen stellte, kamen sie dieses Mal von bekannten Gesichtern für viele aus dem Plenum: Die Veranstaltung wurde moderiert von Joseph Rüffert, welcher dieses Jahr an der Ernst-Barlach-Gesamtschule sein Abitur absolviert hat und Tessa Sählbrandt, welche selber noch in der Q2 des Otto-Hahn Gymnasiums ist.

Für das Kinder- und Jugendparlament war die Veranstaltung erfolgreich: „Man konnte am Ende der zweiten Etappe sehen, dass der Großteil der Schüler ihre Meinung geändert hat und am Ende wusste, was sie wählen wollen,”, so Lena Richartz, welche als Sprecherin des Arbeitskreises ‘Schule und Bildung’ das Projekt leitete, „Ich finde, dass die Veranstaltung ein kompletter Erfolg war, weil wir genau das erreicht haben, was wir erreichen wollten: dass die Schüler wissen, wen sie wählen.”

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